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SCHLOSS STOLPE

Sommerprogramm 2017

Im Jahr 2009

ist mit Fördermitteln für das "Folklorezen-
trum" vom EU-Förderprogramm "LEADER Plus" die denkmalgerechte Sanierung der Räume im Obergeschoss und der noch defekten Fenster im gesamten Gebäude vorgesehen. Dafür werden ca. 155.000,- € beantragt. Der Förderverein hat sich ver-
pflichtet, Eigenanteil und Mehrwertsteuer
in Höhe von ca. 49.000,- € aufzubringen, die Gemeinde trägt einen Anteil von 25.000,- €.
 

Die Innenraumgestaltung

(Abb. 1)
erfolgt soweit möglich entsprechend dem überlieferten Vorbild. Dabei kommt dem "Gräfinnenzimmer"
(ehemaliges Schlaf- und Badezimmer der Gräfin)
im Obergeschoss
des südlichen Querbaus
(Abb. 2 und 3)
eine besondere Bedeutung zu.
 
Die linke Wand zeigt eine Renaissance- Arkade. Das Fenster rechts wurde beim Umbau 1900 teilweise zugemauert
(siehe auch Abb. 4)
. Durch das Anheben der Decke im Erdgeschoss reicht das Fenster im Ober-
geschoss bis zum Fußboden. Die Ursache
der Verrußung ist noch nicht geklärt.
 
Beide Türen sind noch gut erhalten und im ursprünglichen Zustand sanierbar. Das Fen-
ster im Bad ist älter als 1900 und wurde beim Umbau um 1900 teilweise zugemauert.
(Abb. 4)

 

Das "Gräfinnenzimmer"

wird als Ausstellungsraum der Zeit um 1900 rekonstruiert. Neben der Wiederherstellung der Wandgestaltung, der Böden und Decken und der Einbauten soll auch versucht wer-
den, sich der Innenausstattung durch den Erwerb bauzeitlicher Möbel soweit wie mög-
lich anzunähern. Frau Regine Gebhard vom Kuratorium Schloss Stolpe hat dazu ihre ideelle und materielle Unterstützung zugesagt.
 
Die anderen Räume im Obergeschoss sollen ebenfalls denkmalgerecht saniert werden. Unverputzte Wandflächen sollen einen Einblick in frühere Bauzustände
(wie den ursprünglichen Renaissancebau)
gewähren. Diese Räume sollen für eine universelle Nutzung
(Ausstellungen, Versammlungen, Vereinsarbeit, Proben von Kulturgruppen)
zur Verfügung stehen.
 

In den Jahren ab 2010

sind mehrere Projekte erforderlich, um das Schloss in allen Teilen denkmalgerecht zu restaurieren und es der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Diese Projekte werden anschließend aufgelistet, ohne
dabei die zeitliche Reihenfolge der Sanie-
rungsmaßnahmen festlegen zu können:
 

Eingangshalle mit Empore


Die Eingangshalle soll entsprechend den historischen Vorgaben restauriert werden. Von der Halle existieren 2 Fotos aus der Zeit um 1906/7
(Abb. 5 und 6)
die einen Eindruck der ursprünglichen Gestaltung geben und Grundlage für die Restaurierung sein können.
 
Nach der vorliegenden Farbdokumentation wurde die Halle mehrfach renoviert und Wände sowie Holzverkleidungen über-
strichen. In der Halle wurden bisher in Eigenleistungen die Holzverkleidungen der Decke und die Galerie komplettiert und alle Hölzer mit einem Anstrich versehen.
Es fehlen noch die Ergänzungen der Paneele und der Treppe. Die endgültige Farbgebung ist durch ein Farbkonzept vorzubereiten und nach den restlichen Holzarbeiten der Anstrich auszuführen.
 
Weiterhin sind folgende Teil-Projekte in der Halle vorzubereiten:
 
Supraporten
(Abb. 7)

Wandbild
(Abb. 8)

Kamin
befeuerbar
(Abb. 9)

Die Finanzierung der Restaurierung des Kamins ist bereits durch eine Spende des ehemaligen Vorsitzenden des Vereins und jetzigem Kuratoriumsmitglied Prof. Dr. Störr gesichert.
Kamin-Attrappe
(Abb. 10)

Beleuchtung der Halle
mit schmiedeeisernem Kronleuchter
(Abb. 6)
.
 
Die schwer beschädigten barocken Supra-
porten aus der Zeit 1690/1710 über den neobarock ersetzten Türen aus der Zeit vor 1900 zählen zu den wertvollen baulichen Elementen des Schlosses.
 
Das Bild, welches als Wandverkleidung links neben der Tür zum "gelben Salon" ange-
bracht war, wurde stark beschädigt und befindet sich jetzt im Landesamt für Denk-
malschutz Schwerin.
 
Die Kaminattrappe in der Halle aus der Zeit nach 1900 wurde als Verkleidung von Heiz-
körpern gebaut. Bei der geplanten Restau-
rierung müssen die Gitter ergänzt und die ursprüngliche Farbgestaltung wiederher-
gestellt werden.
 

Außenanlagen


Die Auffahrt zum Hauptportal war ursprüng-
lich durch eine Mauer zum Rosengarten begrenzt. Die
Abbildungen 11 – 13
zeigen
die Auffahrt nach 1907,
Abbildung 14
den jetzigen Zustand.
 
Die Rekonstruktion der Auffahrt und die gärtnerische Gestaltung des Terrains vor und hinter dem Schloss soll die künftige Nutzung als Veranstaltungsplatz des Dorfes berücksichtigen.
(Abb. 15)

 
Für die künftige öffentliche Nutzung bedeut-
sam ist die Gestaltung der Terrasse auf der Gartenseite, für die auf der Grundlage historischer Fotos eine denkmalgerechte Rekonstruktion möglich wird.
(Abb. 16 - 19)

 

Türme


Um die Türme der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sollen Zugänge, Innenputz so-
wie Innentreppen und Plattformen geschaf-
fen werden.
Abb. 1: Renaissance-Arkaden mit Fenstereinbauten
um 1900
Abb. 2: Gräfliches Schlafzimmer
Abb. 3: Gräfliches Schlafzimmer mit Tür zum Balkon (links) und Schiebetür zum Bad (rechts).
Abb. 4: Gartenfront von Westen um 1938 mit teils zu-
gemauerten Fenstern im Obergeschoss des Querbaus.
ffest2005
Abb. 17: Postkarte vom Schloss aus den 20er Jahren
mit der üppig bewachsenen Terrasse.
Abb.11: Postkarte vor 1920 mit Auffahrt u. Rosengarten
Abb. 12: Postkarte vor 1920 mit der Auffahrt-Mauer
Abb. 14: 2005 mit der gegenwärtigen Auffahrt
Abb. 15: Folklorefest 2005
auf dem Schloss-Vorplatz.
Abb. 16: Erstes Foto vom Schloss um 1900 mit der bewachsenen Terrasse vor dem Hauptturm.
Abb. 13: Postkarte vor 1920 mit westlicher Auffahrt
Abb. 18 und 19: Winterfotos vom Schloss um 1940 mit Details der Terrasse
Abb. 7: Barocke Supraporte mit neobarocker Tür in der Eingangshalle (Foto: Juni 2002)
Abb. 5: Gestaltung der Halle nach dem Umbau 1906/07
mit Sitzgruppe vor dem Kamin
Abb. 8: Wandbild in der Halle
(Zustand von 2002)
Abb. 9 links:
Befeuerbarer Kamin
(Foto aus den Jahren
nach 2000)
Abb. 6:
Der unterste Teil des Kronleuchters
ist hier zu erkennen.
Abb. 10 rechts: Kaminatrappe in der Halle nach 1900
kamin1
Abb. 20: Bisher bestes bekannt gewordenes Foto vom Wappen, welches aus dem Schwerinschen (Abb. 21) und dem Kleist-
schen (Abb. 22) zusammen gefügt wurde
Abb. 21: Das Wappen der Familie von Schwerin
Abb. 22: Das Wappen der Familie von Kleist
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winter2
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Wandarkaden2
schlzi2
schlzi1
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halle2_
supraporte3
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wappen1
wappen2
wappen3
auffahrt1
auffahrt2
rosenga1920
FrontSommer2004_2a
Bauvorhaben
Wappen

Das über dem Hauptportal ursprünglich angebrachte Wappen
(Abb. 20)
war aus dem Wappen der Familie von Schwerin
(Abb. 21)
und dem der Familie von Kleist
(Abb. 22)
zusammengefügt.
Da leider nur eine sehr schlechte Fotografie
(Abb. 20)
existiert, waren zunächst Vorar-
beiten zur Rekonstruktion erforderlich, damit das für das Hauptportal dominante Wappen wieder angebracht werden konnte.
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