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SCHLOSS STOLPE

Der Nordkurier meldet am 26.11.2010:
 

Preisträger 2010


 

Förderverein Schloss Stolpe e.V.


 
Der Unternehmerpreis des Ostdeutschen Spar-kassenverbandes wird seit 1997 jährlich für Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt verliehen. Gestern zum 14. Mal in Potsdam.


Er geht an ostdeutsche Unternehmen, Vereine und Kommunen, die sich für die wirtschaftliche Entwicklung in ihrer Region einsetzen. Als Preis erhalten diese einen Image-Film und Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit.
 
In Mecklenburg-Vorpommern sind die Ostsee-Schmuck GmbH in Ribnitz- Damgarten, die Gemeinde Putgarten und der Förderverein Schloss Stolpe für ihre Erfolgsgeschichten ausgezeichnet worden.
 
In Brandenburg hatten Green Way Systems GmbH mit Sitz in Frankfurt/Oder, die Stadt Großräschen und der Verein zur Förderung des Cottbuser Kindermusicals Erfolg. (FN)
 
© Nordkurier.de am 26.11.2010
Preisverleihung
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Förderverein von Schloss Stolpe bei Usedom überreicht Scheck

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11. September 2011, Stolpe / Insel Usedom

 
Längst machen die Vereinsmitglieder von Schloss Stolpe auf Usedom regelmäßig auf das Voranschreiten der Restaurierung des Schlosses aufmerksam. Am 11. September 2011, pünktlich zum Tag des offenen Denkmals überreichte der Förderverein von Schloss Stolpe der Gemeinde Stolpe einen Scheck über 60.000 Euro. Es sind die für die Putzarbeiten am Gebäude notwendigen Eigenmittel, die für die Förderung dieses Teiles der Sanierung aufgebraucht werden müssen. Sichtlich stolz über diese Leistung des Vereins waren Ver-einschef Gunter Mlynski und die zahlreichen anwesenden Vereinsmitglieder.
So war dann auch der Dank von Seiten der Gemeinde groß, denn ohne die großartige Arbeit der Vereinsmitglieder, wäre das Schloss nicht das, was es jetzt schon ist. In einigen Wochen wird das Gerüst verschwunden und ein weiterer Meilenstein geschafft sein. Zum Tag des offenen Denkmals gab es dann auch zahlreiche Führungen durch das Haus. Großer Beliebtheit erfreut sich die neue Bücherstube in der man für wenig Geld so manche Rarität erstöbern kann. Seit dem gestrigen Tage ist zudem auch die Fotoausstellung "12 Celli im Dorf" mit Usedomfotos über die Cello- Meisterkurse von David Geringas, die jährlich im Rahmen des Usedomer Musikfestivals im Dorf stattfinden, zu sehen.

Schloss Stolpe
aus dem Dornröschenschlaf erweckt

 
12.01.2011 Ilse-Ruth Uebener

 
Barbara und Gunter Mlynski engagieren sich im Förderverein Schloss Stolpe auf der Ostseeinsel Usedom für den Erhalt eines Baudenkmals.
Die Tafel der "gastfreundlichen Usedomer" beim Touristikerball des Tourismusverbandes Insel Usedom im Dezember war diesmal auch für Barbara und Gunter Mlynski aus Stolpe gedeckt. Doch ihre Plätze blieben leer. "Wir wären gern gekommen", bedauerten beide. Aber ein anderer, unaufschiebbarer Termin lang ihnen noch mehr am Herzen, die außerordentliche Mitgliederversammlung des Fördervereins Schloss Stolpe.

 
Schloss Stolpe in Presse und Fernsehen
"Unser Verein bekam 2010 den Unternehmerpreis des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, da habe zum Jahresende eine Zusammenkunft dringend angestanden". Das Schloss und unser Verein sind damit richtig bekannt geworden, berichten sie von dem Artikel in der Superillu und einem NDR-Film, der im November auf beinahe allen dritten Programmen der ARD lief.
Solch ein Bekanntheitsgrad verpflichte, wissen die beiden. Gunter Mlynski ist Vorsitzender des Fördervereins, seine Frau Barbara zeichnet für die Programmgestaltung verantwortlich. Für ihren Einsatz beim Erhalt des Baudenkmals Schloss Stolpe standen sie schon eine ganze Weile auf der Liste des Tourismusverbandes. "Die Auszeichnung als gastfreundliche Usedomer hat sich unser gesamter Verein verdient", wiegelt Barbara Mlynski den eigenen Anteil ein bisschen ab.

Aber mal ehrlich, hinter dem Engagement vieler steht doch meist der selbstlose und dauerhafte Einsatz einzelner Menschen.

 
Keine Heimatgeschichte ohne Pflege
1995 erwarb die Gemeinde das Schloss und die Verantwortung für das Baudenkmal. Mit der Gründung des Fördervereins 2001 zeichnete sich dann auch eine zukunftsorientierte Entwicklung ab. "Wir sorgen für denkmalgerechte Sanierung und kulturelle Nutzung für die Öffentlichkeit", umreißt Gunter Mlynski mit wenigen Worten die enormen Anstrengungen aller Schloss-Freunde.
 
Sobald es das Wetter zulässt, würden die Bauarbeiten weitergehen, so Mlynski. Die Eingangshalle, der Arka-dengang, das hintere Treppenhaus, drei weitere Räume im Obergeschoss stehen auf der Liste. Für den Förderverein heißt das, mit allen Talenten Geld einspielen, um den Eigenanteil zu mehren. 60.000 Euro waren das 2010, in diesem Jahr ist das Ziel noch höher gesteckt. Fördermittel gebe es nur, wenn auch der Förderverein Schloss Stolpe Geld für die Bausanierung beisteuere. "Mit den zahlreichen kulturellen Veranstaltungen kommt einiges zusammen", verweist Barbara Mlynski auf das anspruchsvolle Programm mit Lesungen, Konzerten, Festen, Filmen, Ausstellungen und Märkten. Viele Vereinsmitglieder würden Eigenarbeit bei der Schlosssanierung und der Organisation der Veranstaltungen leisten. Auch Spenden unterstützen die Vereinsziele. Und jedes der 130 Mitglieder ist mit einem Jahresbeitrag von 50 Euro dabei.

Schloss Stolpe ist wieder erwacht


 
14.06.2011 Ilse-Ruth Uebner

 
In Schloss Stolpe auf Usedom stehen vom 18. Juni bis zum Adventsmarkt am 26. November 2011 viele Kulturveranstaltungen auf dem Plan.
 
Ein proppevoller Saal, mehr als 200 Besucher, das verschlug sogar Barbara Mlynski den Atem. "Mit Dieter Mann ist man immer auf der sicheren Seite", davon war die Kulturmanagerin des Fördervereins schon überzeugt. Deshalb setzte sie alles dran, mit dem Puschkin-Abend die neue Saison zu beginnen. Dass dann sogar der letzte Stuhl besetzt wurde, ist schon eine kleine Sensation. Aber auch Alexander Puschkins Meisternovelle "Pique Dame" als Bühnenstück war ein Erlebnis.
 
Eine Idee kam als Puschkin-Abend zurück

Nicht jedes Literaturstück lasse sich vorlesen, erinnert sich Schauspieler Dieter Mann an die Entstehung des musikalisch-literarischen Puschkin- Abends. „Die zündende Idee kam uns in der Lieper Dorfkirche, verrät sein Programmpartner Jochen Kowalski. Wie Mann ist der außergewöhnliche und erfolgreiche Altist schon seit

 
 
vielen Jahren ein ausgemachter Insel-Usedom-Fan. Vor allem das Achterland mit seinen versteckten Winkeln habe es ihnen angetan.
 
Im uralten, genau gesagt spätmittelalterlichen Gemäuer der Lieper Kirche sei den beiden die Idee gekommen, aus der Pique Dame sowie Liedern und Romanzen russischer Komponisten, wie Glinka, Ljiadow, Dargomyshsky oder Tschaikowski, die zumeist nach Dichtungen von Puschkin entstanden, einen literarisch-musikalischen Abend zu gestalten. Man gewann den Pianisten Dietrich Sprenger von der Komischen Oper Berlin dazu, und eins, zwei, drei, war die perfekte Besetzung fertig. Nun waren die drei mit der "Pique Dame" zum ersten Mal auf die Insel gekommen.
 
Auch Schloss Stolpe war für Mann, Kowalski und Sprenger eine Premiere. "Wir sind begeistert, was engagierte und fleißige Menschen aus diesem Kleinod gemacht haben", so die Künstler. Einen Teil ihrer Gage spendeten sie spontan für den weiteren Ausbau und Erhalt der Anlage.
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